Hier nun das Bat-Signal, das den Weg weist durch die vom Nebel von über 70 Jahren umflorten Batman-Veröffentlichungen.


Detective Comics (1937 –, Nr. 27 –):
Wie Superman hatte auch Batman seinen ersten Auftritt nicht in seiner eigenen Heftreihe, sondern bestritt sein erstes Abenteuer 1939 in Ausgabe 27 von Detective Comics.

Batman (1940 –, Nr. 1 –):
1940 bekam auch Batman ein zweites Heft, passender Weise Batman betitelt.

Legends of the Dark Knight (1989 – 2007, Nr. 1 – 214):
In Legends of the Dark Knight fanden sich stets abgeschlossenen Geschichten, die sich meist über mehrere Ausgaben verteilten. Zeitlich waren sie größtenteils vor den jeweils aktuellen Ereignissen angesiedelt.

Shadow of the Bat (1992 – 2000, Nr. 1 – 96):
Hier lag das Augenmerk nicht so sehr auf Batman, sondern auf seinen Mitstreitern.

Gotham Knights (2000 – 2006, Nr. 1 – 74):
Direkt nach Einstellung von Shadow of the Bat gestartet, war der Fokus hier ein ähnlicher wie dort.
Zusätzlich zur Hauptgeschichte fanden sich stets kurze Schwarzweiß-Geschichten, Batman: Black and White, die jedesmal von einem anderen Team erschaffen wurden.

The Dark Knight Returns (1986):
„The Dark Knight Returns“ war für Batman zunächst einmal das, was für Superman einige Jahre später die „The Death of Superman“-Storyline sein sollte: ein Ereignis, das weit über den Kreis der Comicwelt hinaus mediale Beachtung fand.
Frank Millers außerhalb der normalen Batman-Continuity spielender Vierteiler war darüber hinaus neben dem im gleichen Jahr veröffentlichten „Watchmen“ von Alan Moore und „Maus“ von Art Spiegelmann dafür verantwortlich, dass Comics endgültig als eigenständige Kunstform anerkannt wurden und sich von ihrem Kinderkram-Image befreien konnten, zumindest soweit es die allgemeine Wahrnehmung betraf. Wer sich auch vorher schon eingehender mit Comics befasst hatte, dem war natürlich schon lange klar, dass es sich bei ihnen um eine Kunstform handelte, die hinter anderen nicht zurückstand, doch erst Millers ernste, brutale, zynische, gesellschaftskritische und selbstreflexive Auseinandersetzung mit dem Fledermausmann und Superhelden allgemein führte dies auch der breiten Masse vor Augen.
Dabei darf nicht unerwähnt bleiben, dass „Dark Knight Returns“ nicht nur im Vergleich mit dem bis dahin herrschen Bild der Öffentlichkeit von Comics ein Quantensprung war, sondern auch im „comic-internen“ Vergleich ein Meisterwerk auf jeder Ebene ist, dessen Einfluss auf alles, was danach erschien, nicht zu überschätzen ist.

Year One (1988):
Im Zuge des Neustarts des DC-Universums durch „Crisis on Infinite Earths“ schuf Frank Miller – ähnlich wie John Byrne mit „The Man of Steel“ bei Superman – mit dem vierteiligen „Year One“ eine Neuinterpretation von Batman, indem er die Ereignisse des ersten Jahrs von Bruce Wayne als Batman schilderte.


A Death in the Family (1988):
Nachdem der Original-Robin Dick Grayson sich als Nightwing selbständig gemacht hatte, bekam Batman mit Jason Todd ein neues Rotkehlchen zur Seite gestellt. Jason erfreute sich aber nicht bei allen Fans der gleichen Beliebtheit wie Dick, weswegen man sich bei DC entschloss, die Leser telefonisch darüber abstimmen zu lassen, welchen Ausgang die Geschichte A Death in the Family nehmen sollte. 36 Stunden lang konnten die Leser anrufen und wortwörtlich über Leben und Tod entscheiden: Am Ende lautete das Ergebnis 5271 zu 5343.

Knightfall (1993/1994):
Die Knightfall-Storyline erstreckte sich hauptsächlich über 71 Ausgaben aller 4 damaligen Batman-Hefte sowie Robin; hinzu kamen noch einige Ausgaben anderer, verwandter Hefte. Die Geschichte umfasste die Kapitel Knightfall, Knightquest und Knightsend.


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