Dies ist das neue Werk von Kevin Moore, dem ehemaligen Keyboarder von Dream Theater, der auf "Images and words" klarstellte, dass er auch im Hochgeschwindigkeitsbereich stets Herr der Tasten ist.


Sein "neues" Projekt Chroma Key hingegen besticht eher durch ruhige Low- und Midtemponummern, bei denen er auch den Gesang übernimmt und mit sehr vielen Vocal-Samples eine düstere atmosphärische Wirkung erzielt. Er selbst beschreibt seine Musik als "dark avantgarde music", wobei er durch sein jazziges Keyboardspiel und die Drumcomputereinlagen für einen ruhigen leicht monotonen, gleichwohl frischen und modernen Independent-Sound sorgt. Was Kevin Moore auf "Dead air for radios" und "You go now" präsentiert reicht von Kraft- werk bis Britpop, jedoch Abseits von jeglichem Kommerz. Dass er mit seinem Sound nicht nur sich selbst, sondern auch andere Weltklassemusiker begeistern kann, zeigte bereits sein erstes Album, auf dem auch Mark Zonder (Fates Warning) und Joey Vera (inzwischen bei Armored Saint) mitarbeiteten. Ein tolles Album, das besonders an grauen Herbsttagen seine Wirkung erzielt. Empfehlung: Gut zum relaxen, jedoch Geschmackssache.

P.S.: Wenn Ihr den Sound kennenlernen wollt, holt euch "dead air for radios", das gibt es für 3,99 bei EMP.


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