„Die Sternenfahrer von Catan“ ist ein weiteres Spiel aus der Catan-Reihe von Klaus Teuber. Hierbei handelt es sich, im Gegensatz zu z.B. der Städte und Ritter-Erweiterung, jedoch nicht um einen Zusatz zum Ur-Siedler, sonder um ein völlig eigenständiges Spiel. Dieses ist, wie der Name schon zart andeutet, diesmal im Weltraum angesiedelt und variiert das bekannte Siedler-Spielprinzip, ohne sich jedoch allzu weit von ihm zu entfernen.


Wieder geht es darum, als erster eine bestimmte Anzahl von sogenannten Siegpunkten zu erreichen; hierzu kolonisiert man unter anderem Planeten, welche fünf verschiedene Rohstoffe abwerfen. Diese Planeten sind diesmal fest auf einem Hexfeld-Spielplan aufgezeichnet, lediglich die Häufigkeit, mit der die einzelnen Planeten ihre festgelegten Rohstoffe abliefern, wird stets neu verteilt. Auch gibt es diesmal „richtige“ Spielfiguren, dem Thema angepasst handelt es sich um Raumschiffe; mit diesen lassen sich z.B. Kolonien gründen, um an die Rohstoffe zu gelangen. Ihre Geschwindigkeit wird mit einem Mutterschiff ermittelt, welches sich auch erweitern lässt, z.B. mit Waffen. Diese Erweiterungen spielen eine große Rolle, sobald ein Spieler eine Begegnungskarte ziehen muss. Hier trifft man auf Raumpiraten, Händler oder in Not geratene Schiffe. Diese Begegnungen erfordern vom Spieler nun Entscheidungen, häufig in ja/nein-Form. Bei Auseinandersetzungen hat zumeist der die besseren Karten, der sein Mutterschiff immer schön fleißig ausgebaut hat. Trifft man die richtige Entscheidung oder siegt in einem Gefecht, winken oft Rohstoffe oder Ruhmesringe, welche auch zur Siegpunktvermehrung beitragen. Ebenfalls eine Rolle spielen vier außerirdische Völker, an deren Basen man Handelsstationen gründen kann, um eine Reihe von Vorteilen zu erlangen.

Das Spiel bietet zwar einige Neuerungen, bleibt aber dem altbekannten Spielprinzip weitgehend treu, was jedoch nicht negativ zu sehen ist. Letztendlich wird es also vom Geschmack des Einzelnen abhängen, ob einem die Sternenfahrer oder die Siedler mehr zusagen. Zu empfehlen sind die Sternenfahrer allemal, für eine Partie sollte man jedoch einige Stunden einplanen.


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