Internet kaputt, Telefon auch.


Hotline: „Im Moment sind leider alle unsere Mitarbeiter im Gespräch. Die Wartezeit beträgt voraussichtlich mindestens 20 Minuten. In Ihrem Bereich liegt eine Großstörung vor. Wir werden Sie benachrichtigen, wenn die Störung vorüber ist“, versichert mir die Computerstimme. Na, dann kann ich ja beruhigt auflegen.

Einige Zeit später rufe ich aber mit einer Mischung aus Neugier und Misstrauen doch noch einmal an und bekomme nach nicht einmal einer Viertelstunde einen echten Menschen ans Rohr. Nein, er könne mir nicht genau sagen, wann die Störung behoben sein wird. Nach dem Wochenende, Montag oder so, aber vielleicht auch noch später, er schätze halt nicht gern.

Aber vielleicht kann mir der Herr ja wenigsten sagen, wie ich benachrichtigt werden werde, wenn die Störung behoben sein wird. „Gar nicht“, kommt die Antwort. Denn dann müssten sie ja Hunderte von Menschen dafür abstellen, die Kunden zu informieren. Auf meine Frage, warum mir dann aber die Ansage verspricht, benachrichtigt zu werden: Schweigen. Dann: Das wisse er auch nicht, da müsse ich mich schriftlich an die Firma wenden. Für eine Erstattung übrigens auch, er sei ja nur der Techniker.

Später am gleichen Abend funktionierte dann wieder alles.


Artikelbild: Fotoarchiv A1 Telekom Austria (CC BY-SA 3.0 AT)


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